| Die kapazitive Feuchtmessung ist seit vielen Jahren ein bewährtes Verfahren zur Bestimmung der Materialfeuchte. Die Feuchte wird als Funktion der Dielektrizitätzzahl bestimmt.
Feuchte = f (εr)
wobei εr die relative Dielektrizitätskonstante des Messgutes darstellt.
Für eine messbare Kapazitätsänderung in einem feuchten Material ist die wesentlich höhere relative Dielektrizitätskonstante (DK) des Wassers gegenüber anderen bekannten Stoffen entscheidend. Durch die großen Unterschiede der DK können bereits geringe Mengen Wasseranteile in einem Stoff mit Hilfe einer Kapazitätsänderung detektiert werden. Wir haben eine Vielzahl von Bauformen entwickelt, die vielfach in der Baustoff-, Chemie- und Gießereiindustrie zum Einsatz kommen. Die Sensoren werden in geeigneter Form in den Produktstrom eingebracht. Es stehen Sensoren in den verschiedensten Größen und Bauformen bereit. Eine spezielle Meßelektronik wertete die Kapazitätsänderung aus und liefert ein von der Feuchte abhängiges analoges Ausgangssignal.
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