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SENSOR CONTROL GmbH
Robert-Bosch-Str.5
56566 Neuwied

Tel. +49 (0) 26 31 / 96 40 00
Fax. +49 (0) 26 31 / 96 40 40

   
  Materialfeuchtemessung bei Mineralische Schüttgütern
 

Das physikalische Grundprinzip der NIR (nahes Infrarot), die Feststofffeuchtemessung, beruht auf der Fähigkeit schwach- gebundene Wassermoleküle durch elektromagnetische Wellen zum Schwingen zu bringen. Freies Wasser absorbiert elektromagnetische Energie an bestimmten Wellenlängen (Absorbtionsbanden).

Ein erzeugter Lichtstrahl wird an einer lichtundurchlässigen, feuchten Oberfläche des Messguts teilweise absorbiert und teilweise reflektiert. Bei lichtdurchlässigem Messgut tritt ein dritter Teil des Strahls durch das Messgut hindurch. Der absorbierende Teil der Strahlungsenergie enthält die
Informationen der Materialfeuchte.

  Da aber auch andere Eigenschaften des Materials das Reflektionsverhalten der Oberfläche beeinflussen, wird ein oder mehrere Vergleichsstrahlen zur Unterdrückung dieser Störgrößen mitgemessen.

Messstrahl und Vergleichsstrahl(en) werden mit Hilfe geeigneter Interferenzfilter gewonnen. Ein Photosensor (Detektor) wandelt die Lichtenergie in ein elektrisches Signal um.

Bei den meisten Anbietern dieser Systeme werden die Filter auf einem rotierneden Filterrad montiert. Der Lichtstrahl von Meß- und Referenzwellenlänge trifft nacheinander auf das Messgut und Detektor. Da aber in der Regel auch das Messgut transportiert wird, treffen beide Lichtstrahlen nicht den gleichen Materialfleck. Dadurch kann es zu mehr oder weniger großen Ungenauigkeiten kommen.

Bei unseren nachfolgend beschriebenen Systemen, wird die Filterradtechnik durch die "Same-Spot"-Messung abgelöst. Hier treffen Mess- und Referenzwellenlängen den gleichen Materialpunkt und verbessern dadurch die Ergebnisse. Zusätzlich ist für jede Wellenlänge ein sperater Detektor vorgesehen. Der Detektor und seine elektromagnetische Beschaltung wird auf die zu messenede Wellenlänge abgestimmt. Um von Fremdlicht unabhängig zu sein wird die Lichtquelle moduliert. Hochwertige Lock-in Verstärker bereiten die Signale der Detektoren frequenz- und phasengenau auf.

Bei entsprechender Auswahl der Filter sind neben der Feuchte auch andere Inhaltsstoffe wie Fett und Protein, bei flächigen Produkten auch Beschichtung und Foliendicke messbar.

  UR-5500 LED
Sensor für die Materialfeuchtemessung in mineralischen Schüttgütern
 

Für die berührungslose Erfassung der Materialfeuchte in Produkten der Schüttgutindustrie.Einsatzorte sind in nahezu allen Industriebereichen.

Schwerpunkt ist die Keramikindustrie, wo das UR-5200 seinen Einsatz an Mischern, Förderbändern, Siebrundbeschickern, Vakuumagregaten und Sprühtürmen findet.

Infrarotsensor
 

Technische Daten:

Produktfeuchte 0,05% - 80% (materialabhängig)
Genauigkeit 0,1%
Reproduzierbarkeit 0,1%
Messdistanz 100 - 600mm (Optimum: 300mm)
Lichtfleck 100mm Ø bei 300mm Abstand
Gewicht 5,80kg
Umgebungstemperatur 5°C - 45°C ohne Kühlung
mit Kühlung bis zu 85°C (optional)
  Optionen
  • Kühleinrichtung bei erhöhen Temperaturen
  • Freiblaseinrichtung zur Reinhaltung der Optik
  • Farbsensor zur Kompensation von Materialfarbunterschieden
  • Abstandssensor zur Kontrolle der Materialhöhe
  • Lichtwellenleiter bei beengten Platzverhältnissen oder sehr ungünstigen Umgebungsbedingungen

    [mehr über die UR-5500]
  Steuerungs- und Auswerteinheiten für die Keramikindustrie
  Mess- und Regelsysteme geplant nach jeweiliger Applikation und Kundenvorgaben. Visualisiert oder alphanumerisch als Wand- oder Tischgeräte, oder auch zum Einbau in bereits vorhandene Schaltschränke.
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