Technischer Ablauf:
Ein Aufbereitungszyklus verläuft wie folgt:
1. Dosierung des Altsandes in die Altsandwaage. Hier wird die Feuchte und die Temperatur des Altsandes nach dem Lippke-Verfahren gemessen und die rezeptabhängige Wassermenge berechnet.
2. Bentonit und weitere Zusätze werden rezeptgesteuert und auf der Grundlage vorliegender Messergebnisse aus vorherigen Chargen in die Zuschlagstoffwaage dosiert.
3. Altsand, Zuschlagstoffe und die berechnete Wassermenge werden in den Mischer dosiert.
4. Nach einer mischertypabhängigen Aufbereitungszeit wird eine Probe entnommen und vermessen.
5. Die Messergebnisse werden mit den Rezeptvorgaben verglichen. Wenn die Werte im Toleranzbereich liegen wird die Charge freigegeben. Falls nicht, wird entweder Wasser dazu dosiert, oder bei Überfeuchtung (was eigentlich nur bei Funktionsstörungen der Fall sein kann) die Charge als nicht brauchbar deklariert.
6. Die erfassten Messergebnisse werden in einer Datenbank abgelegt und zur Regelung der folgenden Chargen verwendet. Die Ergebnisse können auch in das Lippke Formstoff-Management-System aufgenommen und vom Kunden verarbeitet werden.
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